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Konstruieren und Programmieren an der Grundschule Rheinzabern

20.03.2018

Vier LEGO WeDo Kästen und vier Tablets – darüber freuen sich die Schüler der Grundschule „An der Römerstraße“ Rheinzabern. Mit diesem Material bauen die Kinder verschiedene Modelle, die sie dann selbst programmieren können.

Auf den Tablets befindet sich die notwendige Software, die den Kindern Anweisungen gibt, wie in einzelnen Schritten vorgegangen wird. Es werden wesentliche Bereiche des Sachunterrichts wie Technik, Naturwissenschaften, Biologie und Umwelterziehung aufgegriffen. Kurze Filmsequenzen führen in die Thematik ein, mit der das zu bauende Konstrukt in Zusammenhang steht.

Seit Februar gibt es außerdem im Ganztagsbereich eine LEGO-AG, in der die Materialien eingesetzt werden. Frau Neeff-Pfirrmann (Lehrerin) und Herr Klee (Mitarbeiter der Ganztagsschule) leiten diese, nachdem sie gemeinsam eine Fortbildung zum Einsatz der LEGO-Kästen in der Grundschule besucht haben.

Möglich waren die Anschaffungen dank der Unterstützung der Firma F&B Nutzfahrzeug-Technik GmbH, Hagenbach, die selbst auf technisch hoch qualifizierte Mitarbeiter setzt und sich für eine Förderung in diesem Bereich stark macht. Herr Bertsche, Geschäftsführer der Firma, war schnell für den Einsatz dieser Technik in der Grundschule zu begeistern. Er bezeichnet die Arbeit mit den neuen Materialien als zeitgemäß und sieht darin auch einen möglichen Gewinn des einen oder anderen zukünftigen Mitarbeiters für sein oder ein anderes Unternehmen, das auf Technik setzt.

Durch die großzügige Spende der Firma F&B konnte die Grundschule die vier Baukästen finanzieren. Herr Güssow, Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Jockgrim (zuständig für EDV, Kommunikation und IT), hat sich um die Anschaffung der Tablets und die nötige Software gekümmert.

In den ersten Schulstunden mit den LEGO WeDo Materialien zeigte sich schnell, dass die Kinder mit Begeisterung bei der Sache sind. Schon Schülern und Schülerinnen der zweiten Klassenstufe bietet sie die Möglichkeit zum Experimentieren und um eigenständige Problemlösungen zu entwickeln.

Rektorin Marika Rossell und Konrektorin Alexandra Seither bedankten sich im Rahmen eines Besuchs bei Herrn Bertsche und Herrn Güssow herzlich für die Unterstützung.